Kinder, Jugendliche & junge Erwachsene
Beratung, Coaching und multisystemische Begleitung bei Konflikten, Eskalation und Gewalt
„Ich dachte, ich sähe nun den Ausgang des Labyrinths, aber jedes Mal staune ich aufs Neue, wenn sich eine neue Tür öffnet und Sie mir eine neue Welt dahinter zeigen.“
Jugendlicher, 16 Jahre Alt
Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene im Einzelsetting
Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene können in Situationen geraten, in denen Konflikte eskalieren, Grenzen überschritten werden oder Gewalt gegen sich selbst oder andere eine Rolle spielt. Solches Verhalten ist selten Ausdruck von Böswilligkeit, sondern häufig ein Zeichen von Überforderung, innerer Spannung, Ohnmacht oder ungelösten Konflikten.
Ich begleite Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene auch im Einzelsetting (1:1). Gleichzeitig beziehe ich – je nach Situation – Eltern, Bezugspersonen und weitere relevante Systeme mit ein. Ziel ist es, Eskalationen zu verstehen, Sicherheit herzustellen und Entwicklung wieder möglich zu machen – ohne Schuldzuweisungen und ohne Stigmatisierung.
Warum multisystemisch –
und wann 1:1?
Manche Themen brauchen einen geschützten Raum im Einzelkontakt. Andere lassen sich nur dann nachhaltig verändern, wenn das Umfeld einbezogen wird.
Multisystemische Begleitung bedeutet:
- Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene auch einzeln ernst zu nehmen und zu stärken
- sie nicht zu isolieren oder zu problematisieren
- Eltern, Bezugspersonen und relevante Systeme situationsbezogen einzubeziehen
- Verantwortung dort zu klären, wo sie wirksam werden kann
Welche Form sinnvoll ist – Einzelbegleitung, Familiensetting oder eine Kombination – wird gemeinsam geklärt und dem Entwicklungsstand angepasst.
Wann eine Begleitung sinnvoll sein kann:
- aggressives, grenzverletzendes oder gewalttätiges Verhalten
- selbstverletzendes oder gegen sich selbst gerichtetes Verhalten
- Impulskontrolle, Emotionsregulation und Selbststeuerung
- Konflikte in Familie, Schule oder sozialem Umfeld
- Beziehungen, Eifersucht und Trennungserfahrungen
- Schulverweigerung, Schulabsenzen oder massive Konflikte im Bildungssystem
- Überforderung von Eltern und Bezugspersonen
- Trennung, Kontaktabbrüche oder belastete familiäre Beziehungen
- delinquentes Verhalten oder behördliche Zuweisungen
- Unterstützung nach Gewaltvorfällen oder in akuten Krisensituationen
Jede Begleitung orientiert sich an der individuellen Situation, den vorhandenen Ressourcen sowie den konkreten Herausforderungen der beteiligten Kinder, Jugendlichen und Bezugspersonen.
Ziel der Begleitung
Ziel ist es, Eskalationen zu unterbrechen, Sicherheit herzustellen und Entwicklung zu ermöglichen. Kinder und Jugendliche sollen entlastet werden, ohne sie zu problematisieren oder Verantwortung vorschnell einzelnen Personen zuzuschreiben.
Veränderung entsteht dort, wo Menschen sich verstanden fühlen,
Zusammenhänge erkennen, Beziehungen gestärkt und neue Handlungsmöglichkeiten entwickelt werden – im Einzelkontakt ebenso wie im Familiensystem.
Gewalt verläuft häufig in wiederkehrenden Mustern
Konflikte, Ohnmacht und Schuld können sich gegenseitig verstärken.
Eine schematische Darstellung macht wiederkehrende Eskalationsmuster sichtbar.
Wenn Gewalt sich nach innen richtet
Belastung und innere Anspannung können sich auch gegen die eigene Person richten. Selbstverletzendes Verhalten kann eine Möglichkeit sein, mit starken Gefühlen oder Situationen umzugehen, für die im Moment andere Verarbeitungsmöglichkeiten fehlen.
Belastungen in der Schule, Konflikte zu Hause, Beziehungsstress, Zurückweisung, Trennung oder das Gefühl, einer Situation nicht gewachsen zu sein, können innere Spannung erzeugen. Die Selbstverletzung kann diese Spannung kurzfristig reduzieren und dadurch als Entlastung erlebt werden.
Die belastende Situation selbst verändert sich dadurch jedoch nicht.
So kann Selbstverletzung kurzfristig entlasten und paradoxerweise dazu beitragen, eine belastende Situation länger auszuhalten, ohne dass sich an ihr etwas verändert. Gleichzeitig kann sich dadurch ein Kreislauf verfestigen, aus dem es zunehmend schwieriger wird, allein herauszufinden.
In der Begleitung geht es darum, diesen Kreislauf sichtbar und verstehbar zu machen, die Funktion des Verhaltens zu erkennen und gemeinsam andere Möglichkeiten im Umgang mit Anspannung, Überforderung und belastenden Gefühlen zu entwickeln.
Ein erster Kontakt kann entlastend sein
Gewaltloser Widerstand in der Begleitung
mit Kindern, Jugendlichen & jungen Erwachsenen
In hochbelasteten Situationen brauchen Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene verlässliche Bezugspersonen, die präsent bleiben, Verantwortung übernehmen und Eskalationen nicht weiter anheizen.
Der Ansatz des Gewaltlosen Widerstands richtet sich nicht gegen Kinder oder Jugendliche, sondern gegen gewaltvolles, selbst- oder fremdschädigendes Verhalten. Er stärkt Eltern und Bezugspersonen darin, klar, beharrlich und beziehungsorientiert zu handeln – ohne Drohung, Strafe oder Gegengewalt.
Autorität ohne Gewalt – in Beziehung.
Im Mittelpunkt steht nicht die Kontrolle des Kindes, sondern die Stärkung der Erwachsenen und der Beziehungen, die Veränderung ermöglichen. Ziel ist es, Ohnmacht zu überwinden, Sicherheit herzustellen und Beziehungen zu stärken.
Gewaltfreie Erziehung – Informationen für Eltern
Das Informationsblatt erläutert das neue Gesetz zur gewaltfreien Erziehung und gibt Anregungen für den Umgang mit eskalierenden Konflikten im Familienalltag.
Haltung & Arbeitsweise
Im Mittelpunkt der Begleitung steht die Beziehung – zu sich selbst, zu anderen und zum eigenen Umfeld. Nicht das problematische Verhalten allein steht im Vordergrund, sondern der junge Mensch und die Frage, was sich darin zeigt.
Ich arbeite beziehungsorientiert und zugleich klar. Gefühle, Bedürfnisse und innere Spannungen dürfen Raum bekommen. Gleichzeitig bleibt die Verantwortung für das eigene Handeln beim jungen Menschen. Verstehen bedeutet nicht, Verhalten zu entschuldigen – sondern Veränderung möglich zu machen.
Ziel ist, die eigene Wahrnehmung zu stärken, Zusammenhänge zu erkennen und neue Handlungsmöglichkeiten zu entwickeln.
Junge sein. Mann werden.
Was bedeutet es eigentlich, ein Mann zu sein?
- Stark sein und keine Schwäche zeigen?
- Sich behaupten und nichts gefallen lassen?
- Wut zeigen – aber Angst und Verletzlichkeit lieber nicht?
- Oder kann Mannsein noch viel mehr bedeuten?
Solche Bilder können Orientierung geben, aber auch unter Druck setzen.
In der Beratung geht es darum, diese Vorstellungen gemeinsam zu erkunden: Was bedeutet Stärke für mich? Wie gehe ich mit Angst, Scham, Kränkung oder Ohnmacht um? Wie kann ich mich behaupten, ohne Grenzen zu verletzen?
Dabei geht es nicht darum, Männlichkeit zum Problem zu machen, sondern den eigenen Handlungsspielraum zu erweitern und eine eigene Formen von Mannsein zu entwickeln.
Kinder, Jugendliche & junge Erwachsene
Beratung, Coaching und multisystemische Begleitung bei Konflikten, Eskalation und Gewalt
„Ich dachte, ich sähe nun den Ausgang des Labyrinths, aber jedes Mal staune ich aufs Neue, wenn sich eine neue Tür öffnet und Sie mir eine neue Welt dahinter zeigen.“
Jugendlicher, 16 Jahre Alt
Kinder, Jugendliche & junge Erwachsene
Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene können in Situationen geraten, in denen Konflikte eskalieren, Grenzen überschritten werden oder Gewalt gegen sich selbst oder andere eine Rolle spielt. Solches Verhalten ist selten Ausdruck von „Böswilligkeit“, sondern häufig ein Zeichen von Überforderung, innerer Spannung, Ohnmacht oder ungelösten Konflikten.
Ich begleite Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene auch im Einzelsetting (1:1). Gleichzeitig beziehe ich – je nach Situation – Eltern, Bezugspersonen und weitere relevante Systeme mit ein. Ziel ist es, Eskalationen zu verstehen, Sicherheit herzustellen und Entwicklung wieder möglich zu machen – ohne Schuldzuweisungen und ohne Stigmatisierung.
Warum multisystemisch –
und wann 1:1?
Manche Themen brauchen einen geschützten Raum im Einzelkontakt. Andere lassen sich nur dann nachhaltig verändern, wenn das Umfeld einbezogen wird.
Multisystemische Begleitung bedeutet:
- Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene auch einzeln ernst zu nehmen und zu stärken
- sie nicht zu isolieren oder zu problematisieren
- Eltern, Bezugspersonen und relevante Systeme situationsbezogen einzubeziehen
- Verantwortung dort zu klären, wo sie wirksam werden kann
Welche Form sinnvoll ist – Einzelbegleitung, Familiensetting oder eine Kombination – wird gemeinsam geklärt und dem Entwicklungsstand angepasst.
Wann eine Begleitung sinnvoll sein kann:
- aggressives, grenzverletzendes oder gewalttätiges Verhalten
- selbstverletzendes oder gegen sich selbst gerichtetes Verhalten
- Impulskontrolle, Emotionsregulation und Selbststeuerung
- Konflikte in Familie, Schule oder sozialem Umfeld
- Beziehungen, Eifersucht und Trennungserfahrungen
- Schulverweigerung, Schulabsenzen oder massive Konflikte im Bildungssystem
- Überforderung von Eltern und Bezugspersonen
- Trennung, Kontaktabbrüche oder belastete familiäre Beziehungen
- delinquentes Verhalten oder behördliche Zuweisungen
- Unterstützung nach Gewaltvorfällen oder in akuten Krisensituationen
Jede Begleitung orientiert sich an der individuellen Situation, den vorhandenen Ressourcen sowie den konkreten Herausforderungen der beteiligten Kinder, Jugendlichen und Bezugspersonen.
Ziel der Begleitung
Ziel ist es, Eskalationen zu unterbrechen, Sicherheit herzustellen und Entwicklung zu ermöglichen. Kinder und Jugendliche sollen entlastet werden, ohne sie zu problematisieren oder Verantwortung vorschnell einzelnen Personen zuzuschreiben.
Veränderung entsteht dort, wo Menschen sich verstanden fühlen,
Zusammenhänge erkennen, Beziehungen gestärkt und neue Handlungsmöglichkeiten entwickelt werden – im Einzelkontakt ebenso wie im Familiensystem.
Gewalt verläuft häufig in wiederkehrenden Mustern
Konflikte, Ohnmacht und Schuld können sich gegenseitig verstärken.
Eine schematische Darstellung macht wiederkehrende Eskalationsmuster sichtbar.
Wenn Gewalt sich nach innen richtet
Belastung und innere Anspannung können sich auch gegen die eigene Person richten. Selbstverletzendes Verhalten kann eine Möglichkeit sein, mit starken Gefühlen oder Situationen umzugehen, für die im Moment andere Verarbeitungsmöglichkeiten fehlen.
Belastungen in der Schule, Konflikte zu Hause, Beziehungsstress, Zurückweisung, Trennung oder das Gefühl, einer Situation nicht gewachsen zu sein, können innere Spannung erzeugen. Die Selbstverletzung kann diese Spannung kurzfristig reduzieren und dadurch als Entlastung erlebt werden.
Die belastende Situation selbst verändert sich dadurch jedoch nicht.
So kann Selbstverletzung kurzfristig entlasten und paradoxerweise dazu beitragen, eine belastende Situation länger auszuhalten, ohne dass sich an ihr etwas verändert. Gleichzeitig kann sich dadurch ein Kreislauf verfestigen, aus dem es zunehmend schwieriger wird, allein herauszufinden.
In der Begleitung geht es darum, diesen Kreislauf sichtbar und verstehbar zu machen, die Funktion des Verhaltens zu erkennen und gemeinsam andere Möglichkeiten im Umgang mit Anspannung, Überforderung und belastenden Gefühlen zu entwickeln.
Ein erster Kontakt kann entlastend sein
In hochbelasteten Situationen brauchen Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene verlässliche Bezugspersonen, die präsent bleiben, Verantwortung übernehmen und Eskalationen nicht weiter anheizen.
Der Ansatz des Gewaltlosen Widerstands richtet sich nicht gegen Kinder oder Jugendliche, sondern gegen gewaltvolles, selbst- oder fremdschädigendes Verhalten. Er stärkt Eltern und Bezugspersonen darin, klar, beharrlich und beziehungsorientiert zu handeln – ohne Drohung, Strafe oder Gegengewalt.
Autorität ohne Gewalt – in Beziehung.
Im Mittelpunkt steht nicht die Kontrolle des Kindes, sondern die Stärkung der Erwachsenen und der Beziehungen, die Veränderung ermöglichen. Ziel ist es, Ohnmacht zu überwinden, Sicherheit herzustellen und Beziehungen zu stärken.
Im Mittelpunkt der Begleitung steht die Beziehung – zu sich selbst, zu anderen und zum eigenen Umfeld. Nicht das problematische Verhalten allein steht im Vordergrund, sondern der junge Mensch und die Frage, was sich darin zeigt.
Ich arbeite beziehungsorientiert und zugleich klar. Gefühle, Bedürfnisse und innere Spannungen dürfen Raum bekommen. Gleichzeitig bleibt die Verantwortung für das eigene Handeln beim jungen Menschen. Verstehen bedeutet nicht, Verhalten zu entschuldigen – sondern Veränderung möglich zu machen.
Ziel ist, die eigene Wahrnehmung zu stärken, Zusammenhänge zu erkennen und neue Handlungsmöglichkeiten zu entwickeln.
Gewaltfreie Erziehung – Informationen für Eltern
Das Informationsblatt erläutert das neue Gesetz zur gewaltfreien Erziehung und gibt Anregungen für den Umgang mit eskalierenden Konflikten im Familienalltag.
Junge sein. Mann werden.
Was bedeutet es eigentlich, ein Mann zu sein?
- Stark sein und keine Schwäche zeigen?
- Sich behaupten und nichts gefallen lassen?
- Wut zeigen – aber Angst und Verletzlichkeit lieber nicht?
- Oder kann Mannsein noch viel mehr bedeuten?
Solche Bilder können Orientierung geben, aber auch unter Druck setzen.
In der Beratung geht es darum, diese Vorstellungen gemeinsam zu erkunden: Was bedeutet Stärke für mich? Wie gehe ich mit Angst, Scham, Kränkung oder Ohnmacht um? Wie kann ich mich behaupten, ohne Grenzen zu verletzen?
Dabei geht es nicht darum, Männlichkeit zum Problem zu machen, sondern den eigenen Handlungsspielraum zu erweitern und eine eigene Formen von Mannsein zu entwickeln.
Ein erster Schritt kann ein Gespräch sein.
Gerne klären wir gemeinsam,
was in Ihrer Situation sinnvoll ist.

