Für wen ist die Beratung geeignet?
Für Personen, die merken, dass Situationen eskalieren oder zu eskalieren drohen – unabhängig davon, ob sie selbst betroffen sind oder merken, dass sie in ihrem Verhalten an eine Grenze kommen.
Was ist der Unterschied zu einer Therapie?
Therapeutische Angebote können helfen, innere Zustände und Hintergründe besser zu verstehen.
In der Gewaltberatung steht die konkrete Auseinandersetzung mit Eskalationsdynamiken und das Entwickeln von umsetzbaren Handlungsmöglichkeiten im Alltag im Zentrum.
Was mache ich in einer akuten Situation?
In akuten Situationen oder bei starker innerer Anspannung steht in der Schweiz rund um die Uhr die Opferhilfe-Hotline 142 zur Verfügung.
Sie kann insbesondere dann genutzt werden, wenn man merkt, dass eine Situation zu kippen droht.
Wie läuft ein erstes Gespräch ab?
Ein erstes Gespräch dient der Orientierung.
Wir klären gemeinsam die Ausgangslage, besprechen mögliche Ziele und schauen, welche Form der Begleitung sinnvoll ist.
Das Erstgespräch ist unverbindlich und dient der Entscheidungsfindung.
Was kostet die Beratung?
Die Beratung orientiert sich am üblichen Ansatz einer Beratungsstelle.
Die Kosten werden privat getragen.
Werden die Kosten von der Krankenkasse übernommen?
Nein. Die Beratung wird nicht von der Krankenkasse übernommen.
Gibt es Möglichkeiten der Kostenübernahme durch Fachstellen?
In einzelnen Fällen kann eine Kostenübernahme über Fachstellen geprüft werden.
Dies wird jeweils im konkreten Kontext geklärt.
Ist die Beratung vertraulich?
Ja. Alle Inhalte der Beratung werden vertraulich behandelt und dienen ausschliesslich der Arbeit im Rahmen der Begleitung.
Muss ich bereits wissen, was ich verändern möchte?
Nein. Oft ist zu Beginn vor allem spürbar, dass etwas belastet oder immer wieder zu ähnlichen Situationen führt.
Die Klärung und Entwicklung von nächsten Schritten ist Teil der gemeinsamen Arbeit.
