
Prävention & Bildung
Ich arbeite seit über 25 Jahren in der Gewaltprävention und Intervention. Meine Arbeit verbindet pädagogische, beratende und erfahrungsorientierte Ansätze mit dem Ziel, Eskalationen frühzeitig zu erkennen, Handlungs-spielräume zu erweitern und gewaltfreie Formen des Umgangs zu stärken.
Prävention bedeutet für mich nicht die Vermeidung von Konflikten, sondern den bewussten und verantwortungsvollen Umgang mit ihnen. Konflikte gehören zum Zusammenleben – entscheidend ist, wie mit ihnen umgegangen wird.
Prävention & Bildung – für wen und wozu?
Die Präventions- und Bildungsangebote richten sich an Institutionen, Fachpersonen, Teams und Bezugspersonen, die Eskalationen, Gewalt und festgefahrenen Konflikten frühzeitig begegnen und ihre Handlungskompetenz gezielt erweitern möchten.
Die Angebote sind auf unterschiedliche Zielgruppen und Kontexte im Profit- und Non-Profitbereich abgestimmt.
Die Angebote sind auf unterschiedliche Zielgruppen und Kontexte im Non-Profit- und Profitbereich abgestimmt und werden praxisnah sowie am jeweiligen institutionellen oder organisationalen Auftrag orientiert umgesetzt.
Lernprozesse & Organisationsklima
Gewalt und Eskalationen entstehen selten isoliert. Sie sind eingebettet in individuelle Erfahrungen, gruppendynamische Prozesse und organisationale Rahmenbedingung.
Präventions- und Bildungsarbeit setzt deshalb nicht nur bei Einzelpersonen an, sondern bezieht auch Teams, Führungskräfte und institutionelle Strukturen mit ein.
Ziel ist die Entwicklung eines präventiven Lern- und Arbeitsklimas, das Orientierung bietet, Beziehungsklarheit stärkt und Verantwortung fördert. Lernprozesse werden dabei als gemeinsamer Entwicklungsprozess verstanden, in dem Haltungen reflektiert, Handlungsspielräume erweitert und konstruktive Formen des Umgangs mit Konflikten erlernt werden.
Non-Profit-Organisationen
Die inhaltliche Grundlage der Präventions- und Bildungsangebote entsteht in der Arbeit mit pädagogischen, sozialpädagogischen und institutionellen Kontexten, in denen Gewalt, Überforderung und Eskalation unmittelbar erlebt werden.
Dazu gehören unter anderem:
- Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe
- Schulen und Ausbildungsstätten
- sozialpädagogische Institutionen
- Elternorganisationen und Bezugspersonengruppen
- Fachstellen und öffentlicher Dienst
Hier werden Haltung, Beziehung, Macht und Verantwortung konkret bearbeitet und in handlungsfähige Strategien übersetzt.
Übertragung in Profit-Organisationen
Die gleichen Dynamiken von Überforderung, Konflikt und Eskalation wirken auch in Profit-Organisationen – oft weniger sichtbar, aber nicht weniger wirksam.
Die Angebote richten sich deshalb ebenso an:
- Führungskräfte und Multiplikator:innen
- Mitarbeitende in Bildungs- und Arbeitskontexten
- Organisationen mit hoher Konflikt- oder Leistungsdichte
Organisationen im Profit- und Non-Profitbereich profitieren dabei von meiner langjährigen Erfahrung in unterschiedlichen Arbeitsfeldern, u. a. auch im Sportbereich, öffentlichen Diensten und in Versicherungen.
Im Zentrum stehen:
- frühe Wahrnehmung von Eskalationsdynamiken
- konstruktive Intervention
- Stärkung von Verantwortung und Beziehung
- Entwicklung eines tragfähigen Lern- und Arbeitsklimas
Angebote
Weiterbildungen & Fachinputs
zu Gewalt, Aggression, Konfliktdynamiken und Deeskalation
Team- und Fallsupervisionen
zur Reflexion von Fällen, Rollen und Handlungsmöglichkeiten
Workshops & Trainings
für Fachpersonen, Teams oder Gruppen
Prozessbegleitungen
zur längerfristigen Begleitung von Teams und Institutionen mit dem Ziel, präventive Haltungen zu stärken, Orientierung und Beziehungsklarheit zu fördern sowie ein tragfähiges, deeskalierendes Arbeits- und Lernklima zu entwickeln.
Elternabende & Informationsveranstaltungen
zu präventiven Themen im Umgang mit Konflikten und Grenzverletzungen
(Formate, Umfang und Inhalte werden dem jeweiligen Kontext angepasst.)
Zielgruppen
Die Angebote richten sich unter anderem an:
- Elternorganisationen und Bezugspersonengruppen
- Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe
- Schulen und Ausbildungsstätten
- Sozialpädagogische Institutionen
- Mitarbeitende des öffentlichen Dienstes
- Führungskräfte und Multiplikator:innen in Profit- und Non-Profit-Organisationen
Die Arbeit umfasst Angebote für:
- Kinder ab Primarstufe
- Jugendliche in Schule, Ausbildung oder Institutionen
- Erwachsene in Bildungs- und Arbeitskontexten
Ziele der Präventions- und Bildungsarbeit
Zentrale Ziele der Arbeit sind:
- Stärkung von Selbstwahrnehmung und Selbstverantwortung
- Förderung eines fairen und respektvollen Umgangs
- Reflexion und Entwicklung innerer Haltungen
- Konstruktives Streiten und Deeskalation
- Erweiterung von Konflikt- und Handlungskompetenzen
Für nachhaltige Präventionsarbeit ist der Einbezug des Systems zentral. Je nach Setting werden Eltern, Bezugspersonen, Lehrpersonen, Teams, Peergroups sowie institutionelle und kulturelle Rahmenbedingungen berücksichtigt.
Organisation & erste Schritte
Die Angebote werden auf die jeweilige Institution, Gruppe und Zielsetzung abgestimmt.
Je nach Umfang, Teilnehmendenzahl und Setting arbeite ich bei Bedarf mit weiteren qualifizierten Trainer:innenzusammen.
Ein erster Austausch dient der Klärung des Anliegens sowie der Einordnung im jeweiligen Kontext.
Das Erstgespräch ist unverbindlich und dient der gemeinsamen Entscheidungsfindung.
Kontakt
Urs Rohrbach
Institut Gewaltberatung® Prävention
Telefon: 079 700 22 33
E-Mail: u.rohrbach@gewaltberatungbasel.ch
Weitere Informationen
Weitere vertiefende Informationen finden Sie hier:
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→ Justiz & Behörden
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