
Beratung & Begeitung
Unterstützung bei Konflikten, Eskalation und Gewalt

Konflikte gehören zum Zusammenleben. Sie entstehen dort, wo unterschiedliche Bedürfnisse, Erwartungen und Grenzen aufeinandertreffen. Nicht jede Eskalation ist problematisch – oft ist sie Ausdruck von Auseinandersetzung und der Suche nach Klärung. Schwierig wird es, wenn Konflikte festfahren, Beziehungen belasten und Eskalationen nicht mehr bearbeitbar erscheinen.
Ich begleite Menschen in solchen Situationen dabei, Verantwortung zu übernehmen, Gewalt zu beenden und neue Wege im Umgang mit Konflikten zu entwickeln. Ziel ist es, Eskalationen wieder verstehbar und bearbeitbar zu machen und tragfähige Beziehungen zu ermöglichen.
Ich arbeite respektvoll und offen mit Menschen unabhängig von Geschlecht, Geschlechtsidentität, sexueller Orientierung oder Lebensform.
Haltung
In meiner Arbeit steht die Beziehung im Mittelpunkt – zu anderen und zu sich selbst. Gewalt zerstört Beziehungen und hält Menschen oft lange in Kreisläufen von Ohnmacht, Schuld und innerer Spannung fest. Veränderung beginnt dort, wo diese Dynamiken verstanden und Verantwortung übernommen werden kann.
Prävention ist dabei kein isoliertes Ziel, sondern die Folge von nachhaltiger Veränderung.
Meine Angebote im Überblick
Die Beratung und Begleitung richtet sich an unterschiedliche Lebenssituationen und Kontexte:
- Einzelpersonen
Begleitung bei festgefahrenen Konflikten, Eskalationen und gewalttätigem Verhalten. - Paare
Tandem-Beratung bei festgefahrenen Konflikten, Eskalation und Gewalt in Beziehungen. - Familien
Begleitung von Eltern und Bezugspersonen im Umgang mit Konflikten, Gewalt und Autorität. - Kinder & Jugendliche
Beratung und multisystemische Begleitung bei grenzüberschreitendem oder gewalttätigem Verhalten. - Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen
Klar strukturierte, angepasste Begleitung mit Fokus auf Beziehung, Verständlichkeit und Sicherheit.
Arbeitsweise
Die Begleitung orientiert sich an den bewährten Grundlagen des Hamburger Modells (GHM)® und wird durch weitere fachlich fundierte Ansätze ergänzt. Ratsuchende werden aktiv in den Prozess einbezogen. Im Mittelpunkt stehen die aktuelle Situation, persönliche Erfahrungen und die Entwicklung von Handlungsmöglichkeiten, die Gewalt beenden und Eskalationen regulieren.
Der erste Schritt
Ein erster Kontakt kann entlastend sein. In einem persönlichen Gespräch klären wir gemeinsam, welches Angebot passt und wie eine Begleitung aussehen kann.
Hinweis
Dieses Angebot ersetzt keine akute Krisenintervention. In Notfällen wenden Sie sich bitte an die entsprechenden Notfallstellen.
Mein Angebot
→ PDF: Flyer
Rückmeldungen & Erfahrungen
Ich habe vor drei Jahren gemerkt, dass meine Wut überhandnimmt und das, was ich höre und fühle, nicht mehr übereinstimmt. Nachdem die Probleme immer grösser wurden und ich mich immer weniger unter Kontrolle hatte, entschloss ich mich, Hilfe zu suchen.
Im Internet wurde ich schnell auf Herrn Rohrbach aufmerksam. Kurze Zeit später erhielt ich auch schon einen Termin. Die erste Zeit war anstrengend, weil ich mich immer zu erklären versuchte und meine Situation rechtfertigen wollte. Herr Rohrbach blieb stets sehr entspannt und zeigte mir in der Beratung auf, wie ich meine Gefühle ordnen und nutzen kann.
Ich habe mich sehr schnell wohlgefühlt und wollte Herrn Rohrbach zeigen, dass ich eigentlich das Opfer bin und die anderen die Täter waren, die auch meine Wut auslösten.
„Leider“ musste ich wiederholt feststellen, dass Herr Rohrbach recht hatte und ich meine Verantwortung nicht wahrhaben wollte und immer wieder versuchte, einen Schuldigen oder eine Schuldige zu finden. Nach einiger Zeit wurde mir klar, dass ich mich entscheiden muss – oder kann –, ob ich meine Energie gegen mich oder zu meinem Vorteil nutzen will.
Nun sind über drei Jahre vergangen. Ich habe nicht aufgegeben und Herrn Rohrbach regelmässig besucht und mich beraten lassen. Heute bin ich sehr glücklich. Ich kann meine Gefühle wahrnehmen, weiss, wie ich sie einsetze, und nutze diese Energie für mich.
Ich hätte es nie für möglich gehalten. Der Wandel war nötig. Ich weiss nicht, wo ich heute wäre, wenn ich Herrn Rohrbach nicht aufgesucht hätte – vielleicht im Gefängnis oder Schlimmerem.
Heute geniesse ich eine zweite Chance, ein zweites Leben mit allen Gefühlen. Alle Gefühle haben ihren Platz und ihre Daseinsberechtigung. Ich geniesse eine ausgewogene Freiheit und mache viele grossartige neue Bekanntschaften, die ich zuvor nicht für möglich gehalten hätte.
Ich bin sehr dankbar, Herrn Rohrbach kennengelernt zu haben, und möchte ihn heute nicht mehr missen in meinem Leben. Ihm verdanke ich mein zweites Leben.
Danke!
D. C.
Ich bin ein friedliebender Mann, und trotzdem kam es bei mir zu Gewalttaten: Rumschreien, Gegenstände an die Wand knallen und zu guter Letzt eine Tätlichkeit.
Ich wusste, dass etwas geschehen musste – zum Schutz der anderen und auch für mich. So suchte ich nach einem geeigneten Berater. Wer sucht, der findet, und so hörte ich von Herrn Urs Rohrbach, Sozialpädagoge, Gewaltberater/Gewaltpädagoge und Coach.
Schon im ersten Beratungsgespräch merkte ich, dass Herr Rohrbach mich sehr gut verstand und sich bei mir ganz automatisch ein „Aha-Effekt“ einstellte, durch den sich meine Blockaden lösten. Zum ersten Mal in meinem Leben wurde mir bewusst, wie ich in diese Gewalt hineinschlitterte – ich sage bewusst schlitterte, denn ich wollte sie ja nicht.
Ich war wie ein Wanderer, der zum ersten Mal eine Landkarte in der Hand hielt und sich orientieren konnte. In den weiteren Beratungsgesprächen wurde mir immer bewusster, in welchem Zustand meine Mitmenschen und ich uns befanden: Harmonie, Konflikt, Aggression, Wut usw. Zur Gewalt kam es nicht mehr.
Heute kann ich mich korrekt und anständig abgrenzen und auch akzeptieren, dass andere ein Gespräch abbrechen bzw. sich zurückziehen möchten.
Vor allem merke ich immer mehr, wie ich mir meiner Gefühle bewusster werde und zu ihnen stehen kann. Dadurch spüre ich auch vermehrt, wie sich meine Mitmenschen fühlen. So entsteht ganz natürlich immer mehr Harmonie, ohne auf meinen Standpunkt und meine Bedürfnisse verzichten zu müssen.
W. S.
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