Fachliche Grundlage der Beratungsarbeit

Alle Personen, die im Bereich der Beratungsarbeit tätig sind, haben eine Grundausbildung in Sozialpädagogik, Sozialarbeit oder der Psychologie. Zusätzlich haben sie eine anerkannte und zertifizierte Aus- oder Weiterbildung absolviert, die sie befähigt, als Gewaltberater/in oder Gewaltpädagoge/in zu arbeiten. Die methodische Ausrichtung, bzw. theoretischer Ansatz der Beratungsarbeit basiert auf dem so genannten HAMBURGER MODELL GHM® der Gewaltberatung und Gewaltpädagogik, entwickelt von Joachim Lempert und Burkhard Oelemann.

Zentrale Themen der Gewaltberatung gemäss dem HAMBURGER MODELL GHM® sind unter anderem:

  • Übernahme der Verantwortung für das eigene Handeln und Denken (Selbstverantwortung)
  • Wahrnehmung eigener und fremder Grenzen sowie der eigenen Möglichkeiten (Selbstwahrnehmung)
  • Aufbau des Selbstwertes, Gestaltung von Beziehungen (Kontaktgestaltung)
  • Wahrnehmen und Respektieren von Grenzen anderer
  • Verstehen der Gewaltdynamik auf Opfer- und Täterseite (Gewaltkreislauf)
  • Entwicklung von Empathie, Erarbeitung einer klar ablehnenden Haltung zur Gewalt
  • gewaltfreie Strategien zur Krisenbewältigung

 

 

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